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help to help (International) e. V.

wie alles begann

help to help (International) ist die Folge-Organisation der Vereine meditibet und medihimal

Anfang 2000 gründeten einige Enthusiasten den Verein meditibet mit dem Ziel, die hier in Europa noch nicht so etablierte "tibetische Medizin" bekanntzumachen und zu erhalten.
Eine Tätigkeit im Lande war nicht vorgesehen.

Zu dieser Zeit wurde die Bevölkerung in Tibet immer wieder mit Provokationen und Restriktionen seitens der lokalen Behörden konfrontiert.
Aufgrund der Namensgebung meditibet kam es teilweise nicht nur in Deutschland zu Missverständnissen und der kleine Verein rückte auch in den Focus der hier in Deutschland akkreditierten Behörden des Landes.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter meditibet's in Nepal, hier wurden die lokalen Aktivitäten des Vereins gesteuert, baten um Prüfung und die Möglichkeit, die Vereinsbezeichnung zu ändern.

aus meditibet wird medihimal

Die Mitgliederversammlung war sich der Problematik bewusst und der Vorschlag, den Bezug zum größten Gebirge der Erde, Himalaya, in irgendeiner Form in der neuen Firmierung mit einzubringen, fand Gefallen und es entstand medihimal.

Das Interesse sowohl am Verein als auch an der Arbeit vor Ort in Nepal war sehr groß.
Viele Freiwillige aus dem medizinischen Bereich reisten teilweise für einige Wochen in das Land und versuchten der Bevölkerung auch in den entlegendsten Gebieten medizinische Hilfe zukommen zu lassen.
Es entstanden Projekte vorwiegend in der Himalaya-Region, sowohl im äußersten Westen als auch hauptsächlich im buddhistisch geprägten Nord-Osten, im Mount Everest Gebiet. medihimal betreute in erster Linie HealthPosts, wandte sich später auch der Unterstützung von Schulen zu. Traditionell werden Kinder und Jugendliche auch in buddhistischen Klöstern von Mönchen und Nonnen unterrichtet, sodass der Fokus auf diese Orte gelegt wurde.

Die erfolgreiche Arbeit blieb in anderen Regionen nicht unbemerkt; Anfragen nach Unterstützung aus Gebieten mit vornehmlich hinduistischer Bevölkerung häuften sich.
Da sich zu damaliger Zeit eine Zusammenarbeit verschiedenster Religionszugehörigkeiten aus unterschiedlichsten Gründen etwas schwierig gestaltete, musste schnell nach für alle Beteiligten akzeptablen Lösungen gesucht werden.

help to help (International) entsteht

Die Problematik in Nepal entstand zum Zeitpunkt, als Anfragen nach Zusammenarbeit vom afrikanischen Kontinent und aus Südamerika eintrafen.
Dies war sozusagen die "Stunde Null" von help to help (International).

Ein Teil der Vereins Mitglieder war sehr erfreut, dass die Arbeit der medihimal Organisation so positiv bewertet wurde und befürwortete die Ausweitung des Aktionsradius.
Andere Mitglieder plädierten jedoch für den Verbleib in den buddhistisch bevölkerten Gebieten und verweigerten die Zustimmung zu Veränderungen.

So kam es zur Neugründung von help to help mit der Erweiterung International, da ja die Anfragen und Absichtserklärungen aus anderen Ländern vorlagen.

help to help (International) konzentrierte sich nun schwerpunktmäßig auf die neuen Regionen, während medihimal sich weiterhin in den Bestandsgebieten engagierte.
Zur Unterstützung vor Ort entstand help to help (Nepal), welche bei den Behörden als Entwicklungshilfe-Organisation offiziell registriert ist. Damit verbunden ist auch ein Sonderstatus, ähnlich der "Gemeinnützigkeit" hier in Deutschland.

Das schwere Erdbeben 2015 verursachte immense Schäden, auch unsere Projekte im Einzugsgebiet waren betroffen und sind teilweise jetzt noch im Wiederaufbau und in der Wiederherstellung.
Mitarbeitende, Angehörige, unterstützte Kinder und Jugendliche wurden Opfer der Katastrophe und unsere Arbeit kam zum Stillstand.

Als sich die Lage langsam stabilisierte und überschaubar wurde, konnten wir wieder mit unserem Engagement in kleinen Schritten starten. Nur wenige Fortschritte waren im Laufe der folgenden Jahre erkennbar

und dann kam Covid!

Alles brach zusammen. Der nepalesische Staat griff auch in unsere Arbeit ein und beschlagnahmte die Gesundheitsstation und das Ambulanzfahrzeug! Die Verfügungsgewalt wurde an die Armee übertragen und diese war von nun an für die Einsatzplanung verantwortlich.

Wie es weiterging und weitergeht berichten wir demnächst.